Willkommen auf meinem Blog! Read me maybe?

Mein erster Blog (The Art Rookie) war so unvollständig, dass ich ihn nie veröffentlicht habe. Der zweite Blog (Voyage Voyage) wurde in 47 Ländern gelesen. Flugangst ist mein drittes Baby. Und so kam es auf die Welt: 

Vor einem halben Jahr betrat ich an einem sonnigen Maitag mit neuen Schuhen und alten Wunden den Boden der Grande Nation. Mit massenweise seelischem Übergepäck machte ich Montmartre zu meinem neuen Zuhause. Es folgten zwei Monate schlafen, essen, träumen, Ausstellungen, Filme, Bücher. Stets begleitet von viel Wein, vielen Gesprächen mit Fremden, vielen Tränen und vielen kleinen Wundern (hier gehts zum Paris-Blog).

Wachstumsschmerz

Ich habe endlich die wichtigste Beziehung meines Lebens begonnen: Die zu mir selbst. Die Beziehung, die zwar nicht die schönsten Blüten treibt, aber die tiefsten Wurzeln schlägt. Weil ich in Zürich echt kein ruhiges Wochenende fertigbringe, bin ich vor drei Wochen wieder in der Lichterstadt gelandet.

Im Gegensatz zu mir blieb in Paris alles beim Alten. Und das ist auch gut so: In meinem 8 à Huit arbeiten immer noch dieselben Leute, mein Quartier kenne ich immer noch auswendig, der Boho-Bub arbeitet immer noch in der einen Bar und als es in der Metro nach Pisse und Seife roch, kamen mir vor nostalgischer Rührung fast die Tränen. In Montmartre angekommen, sah ich das rosa Karussell und all die Orte, an denen ich ab und zu mal eine fremde Hand zwischen den Beinen hatte.

Jetzt erst recht

Wie fest man sich verändert hat, zeigt sich manchmal erst ein paar Monate später. Manchmal muss man nochmals untendurch, um zu realisieren, wie stark man geworden ist. An einer denkwürdigen Party kamen gestandene Journalisten zu mir und sagte, sie seien früher auch mal ehrlicher gewesen und ich solle mich ja nicht ändern.

Drum mache mit diesem Blog das, was ich am Besten kann: Menschlich und authentisch über Leben und Leiden in den Roaring Twenties schreiben. Flugangst widerspiegelt den Zeitgeist meiner Generation und dokumentiert den Lebensabschnitt, in dem man eigentlich flügge wäre, aber wegen all der medialen Scheisse zu verunsichert ist.

Was du hier findest? Überlebenstipps für Twenty-Somethings. Nostalgische Erinnerungen. Sehnsucht. Ironische Selbsreflexion. Gesellschaftskritisches. Unterhaltung. Mal was Ehrliches.

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